"YAYOI KUSAMA." bis 02.08.26 im MUSEUM LUDWIG.
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Anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums widmet das Museum Ludwig der legendären japanischen Künstlerin Yayoi Kusama eine große Ausstellung.
Kusama (*1929, Matsumoto) zählt zu den bekanntesten Künstler*innen unserer Zeit. Ihre ikonischen Polka Dots, ihre Kürbisskulpturen und ihre verspiegelten lnfinity Rooms sind zu einer Art Markenzeichen geworden und tauchen millionenfach in den Sozialen Medien auf. Die Ausstellung nimmt die Besucher*innen mit auf eine spannende Reise durch Kusamas gesamtes Schaffen mit über 300 Arbeiten, von der ersten Zeichnung von ca. 1934 bis heute, und durch eine Vielzahl künstlerischer Medien, wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Mode, Performance und Literatur.
Die groß angelegte Ausstellung bespielt weite Bereiche des Hauses sowie die Dachterrasse mit Domblick. Eine neue, eigens für die Ausstellung konzipierte immersive Rauminstallation mit integriertem lnfinity Mirror Room wird den größten Saal des Museums füllen. Darüber hinaus werden frühe ikonische Arbeiten, wie Kusamas erste, 1963 entstandene Installation Aggregation: One Thousand Boats Show zu sehen sein. A must see! Und wo Sie wohnen, wissen Sie ja nun auch.
"BRANCUSI" bis zum 09.08.26 in der NEUEN NATIONALGALERIE.
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Constantin Brancusi (1876–1957) gilt als Begründer der modernen
Skulptur. Nach akademischen Anfängen in Rumänien fand der Bildhauer
um 1907 in Paris zu einem eigenen Stil. Seine organischen bis auf das
Wesentliche reduzierten Skulpturen machen ihn zum Vorreiter der skulp-
turalen Abstraktion im frühen 20. Jahrhundert. Vom 20. März bis 9. August 2026 zeigt die Neue Nationalgalerie in Berlin in Kooperation mit dem Centre Pompidou in Paris eine groß angelegte
Einzelausstellung des Bildhauers. Mit mehr als 150 Arbeiten ist es die erste umfassende Werkschau des Ausnahmekünstlers seit über 50 Jahren in Deutschland.
"WETTSTREIT MIT DER WIRKLICHKEIT. 60 JAHRE FOTOREALISMUS" bis zum 02.08.26 im FRIEDER BURDA MUSEUM.
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Mit der Ausstellung Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus widmet sich das Museum Frieder Burda einer der konsequentesten Bewegungen der gegenständlichen Malerei nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Stilrichtung, die sich ab Mitte der 1960er-Jahre in den USA herausbildete, steht für eine Kunst, die den fotografischen Blick auf die Welt zum Ausgangspunkt nimmt und diesen mit malerischen Mitteln auf illusionistische Weise reproduziert. Über 90 bildgewaltige Werke von mehr als 30 Künstlerinnen und Künstlern aus sechs Jahrzehnten zeigen, wie der Anspruch auf Wirklichkeitsnähe mit handwerklicher Präzision neu definiert wurde. (Hier finden Sie unseren City Guide Baden-Baden.)
"PAULA MODERSOHN-BECKER und EDVARD MUNCH. DIE GROSSEN FRAGEN DES LEBENS." bis 31.05.26 im ALBERTINUM.
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In einer außergewöhnlichen Sonderausstellung begegnen sich im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erstmals Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Rund 150 Werke lassen zwei der eindrucksvollsten Künstlerpersönlichkeiten um 1900 aufeinandertreffen und erzählen vom Leben in seiner ganzen Vielfalt. Anlass ist ein besonderes Jubiläum: Am 8. Februar 1876 wurde Paula Modersohn-Becker in Dresden geboren, vor 150 Jahren.
Paula Modersohn-Becker (1876–1907) und Edvard Munch (1863–1944) schufen ihre Werke in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche. Technischer Fortschritt und Industrialisierung, neue Lebensmodelle und ein wachsender Sinn für Eigenständigkeit prägten ihr Dasein und ihre Kunst. Beide richteten ihren Blick dabei auf das Wesentliche: den Menschen, seine Würde, aber auch seine Verletzlichkeit. Ihre Arbeiten erzählen von Geburt und Tod, von Krankheit, Mutterschaft, Geschlechterbeziehungen und der Kraft der Natur - den großen Fragen des Lebens. (Und hier finden Sie unseren Guide für ein perfektes Wochenende in Dresden.)
"HELMUT LANG. SÉANCE DE TRAVAIL 1986–2005" bis 03.05.26 im MAK.
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Ausgehend vom größten und einzigen offiziellen öffentlichen Archiv zu seinem Werk, das seit 2011 Teil der MAK Sammlung ist, bietet die Ausstellung einen tiefgehenden und bislang einzigartigen Einblick in Helmut Langs Mindset und seinen kreativen Prozess. Konzipiert als Mixed-Media-Präsentation mit großformatigen, ortsspezifischen Installationen, überschreitet die Ausstellung die Konventionen klassischer Modepräsentationen. Sie zeichnet nach, wie Langs radikale Vision in den Jahren 1986 bis 2005 die Wahrnehmung von Kleidung, Raum, Identität und visueller Kommunikation auf globaler Ebene nachhaltig veränderte.
Mit einem konsequent medienübergreifenden Ansatz stellte Lang etablierte Branchenstandards ebenso infrage wie gesellschaftliche Konventionen. Seine kompromisslose Strenge verband sich mit einer zutiefst menschlichen Haltung und prägte eine leise, zugleich radikale Haltung – getragen von Charaktertreue und dem Mut zum Experiment.
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